Die bretonische Crêperie  `la galette´ ist geschlossen / est fermée.

     

  an dieser Stelle werden immer wieder Rezepte aus der Crêperie verraten... 

     im Mai begann die Zeit für 

Cidre-Bowle

Obst in Würfel schneiden und eine 0,5L Karaffe damit füllen (im `la galette´ gab es Ananas, Wassermelone und Erdbeeren) / 0,1L Apfelsaft & 0,1L Calvados & einen Schuß Crème de pêche (Pfirsich-Likör) oder Sirop de pêche (Pfirsich-Sirup) darüber gießen / ein paar Stunden oder über Nacht kalt stellen / Gläser zu 1/4 mit Obst und Apfelsaft-Calvados-Mischung füllen / mit trockenem (brut), kalten Cidre auffüllen / Menge reicht also für 10 x 0,2L Bowle


 

 

 

für viele die Lieblings-Crêpe: mit

Caramelsauce  -  caramel au beurre salé

170 g Zucker in einen Topf geben / einen TL Zitronensaft unterrühren / Zucker erhitzen bis er schmilzt und eine schöne Karamelfarbe hat (ich rühre dabei mit einem Schneebesen; der Zucker darf auf keinen Fall schwarz werden!) / 80 g Schlagsahne und dann 50 g gesalzene bretonische Butter dazugeben / weiter rühren bis sich die drei Zutaten aufgelöst und gemischt haben / Caramelsauce umfüllen (z.B. in ein leeres Marmeladenglas), damit sie im heißen Topf nicht nachdunkelt / vor dem Servieren Sauce evtl. erwärmen, dann wird sie flüssiger.

Bon appétit!


 

Tomaten-Zwiebel-Confit

Man braucht: Tomaten aus der Dose (damit das Confit, egal ob Sommer oder Winter gleich lecker wird) / die gleiche Menge Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten / Knoblauch fein gehackt / Olivenöl / Salz, Pfeffer / Thymian (getrocknet und von guter Qualität) / frische glatte Petersilie.

In einem Topf die Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen / Knoblauch ebenfalls / die Dosentomaten in Würfel schneiden und dabei den Saft auffangen / sobald die Zwiebeln im Topf eine goldene Farbe haben, einen Teil des Tomatensafts hinzugeben / mit Salz, Pfeffer und viel Thymian würzen / jetzt braucht es ein wenig Geduld, denn das Ganze soll langsam ohne Deckel vor sich hin köcheln / nach und nach den ganzen Tomatensaft dazugeben und einkochen, sowie nach etwa der halben Zeit auch die Dosentomatenwürfel und kurz vor Schluß reichlich gehackte Petersilie / wenn das Confit die gewünschte Konsistenz hat, mit frisch gemahlenem Pfeffer und evtl. Salz nachwürzen.


 

Cidre-Champignons

frische Champignons in Scheiben schneiden / klein gewürfelte Zwiebel dazugeben (eine kleine auf 500g Champignons) / mit ein wenig Mehl bestäuben.

In einer Pfanne Butter & Sonnenblumenöl erhitzen / Champignons & Zwiebeln dazugeben / mit Salz und Pfeffer würzen / Lorbeerblatt dazulegen und trockenen Cidre angießen / Sauce kurz einkochen lassen.

 

 

     und heiß ersehnt in der kalten Jahreszeit

Cidre-Punsch

Eine halbe Zimtstange, sechs Nelken, 60g braunen Rohrzucker, einen Esslöffel Honig, den Saft einer halben Zitrone und vier cL braunen Rum (z.B. Myers Rum) zusammen in einen Topf geben / mit zwei Flaschen (2x0,75L) trockenem Cidre auffüllen (bei mir war es `Val de Rance brut´...gibt es z.B. im `3cL´auf der Merowinger Straße zu kaufen) / das Ganze erhitzen bis sich Zucker & Honig aufgelöst haben / Nicht kochen! / den Punsch am besten ein oder zwei Stunden vor Genuss zubereiten / und natürlich heiß trinken! / sollte nicht alles getrunken werden: den Punsch durch ein Sieb gießen, um Zimtstange und Nelken zu entfernen, und im Kühlschrank aufbewahren.

 


    

meine `la galette´ Salatsoße

Vinaigrette

Zutaten: 1 Teelöffel Dijonsenf / 2 Eßlöffel (EL) Balsamico-Essig / Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle und 1 Prise Zucker / 4 EL Olivenöl / 6 EL Sonnenblumenöl / 3 EL Wasser // alle Zutaten in ein Marmeladenglas geben, Deckel drauf und kräftig schütteln

 

Orangenvinaigrette – lecker zu einem Salat mit geräucherter Entenbrust –

1 Glas Orangensaft in einem kleinen Topf geben / einkochen bis ca. 1 EL übrig bleibt / zu den übrigen Vinaigrette-Zutaten (s.o.) geben und dafür 1EL Wasser und die Prise Zucker weglassen

 

     eine meiner Lieblingsgalettes: `mit Thunfisch-Frischkäse-Crème,

     Salat & Roter Bete´, am besten noch mit Sonnenblumenkernen bestreut

 

Rote-Bete-Salat

gekochte Rote Bete in kleine Würfel schneiden / Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden / beides in eine Schüssel geben (Mengenverhältnis Rote-Bete : Apfel etwa 4 : 1) / mischen mit einer Marinade aus halb Vinaigrette und halb Orangensaft / würzen mit einem Schuß Balsamico-Essig und Fleur de Sel

 

Thunfisch-Frischkäse-Crème

Thunfisch (aus der Dose, in Öl) abtropfen lassen / Thunfisch und die gleiche Menge Frischkäse (Buko) mit einer Gabel zerdrücken / mit fein geschnittener Frühlingszwiebel mischen / mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle und evtl. etwas Fleur de Sel würzen

 

 

Curry-Lauchgemüse

Lauch putzen und in Ringe schneiden / Öl in einer Pfanne erhitzen / nach Geschmack Currypulver ins heiße Öl rühren / mein Tipp: Hot Madras Curry Powder, das gibt`s im Asia-Shop / Lauch dazugeben (Vorsicht, nicht anbrennen lassen) / rote und gelbe Paprika in kleine Würfel schneiden und zum Lauch geben / salzen und pfeffern / wenn der Lauch fast weich ist, Sahne dazugießen und noch ein bißchen einköcheln lassen

 


 aus unserer Vorspeisen-Auswahl:

Pâté de campagne

 Eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden / 1 TL Fenchelsamen im Mörser zerstoßen / 3 oder 4 Möhren, 1 Lauchstange und einen Apfel in kleine Stücke bzw. Ringe schneiden / in einer Pfanne etwas Öl und Butter erhitzen, Zwiebel und Fenchel darin anschwitzen / mit Thymian würzen und mit etwas Cognac ablöschen / Möhre, Lauch und Apfel dazugeben / ein Glas Cidre angießen und das Gemüse mit Deckel gar dünsten (evtl mit mehr Cidre, wenn das Gemüse gar ist, sollte aber die ganze Flüssigkeit verkocht sein) / 500 g Rinder- & Schweinehackfleisch mit 1 Ei + Salz + Pfeffer + der Gemüsemischung vermengen und mit Pürierstab zerkleinern / eine Kastenform quer mit Speckstreifen (Bacon) auslegen /etwa 1/3 der Hackfleisch-Gemüse-Masse in der Form verteilen / darauf längs einen Streifen Schweinefilet legen und dieses mit dem Rest der Masse bedecken / die Speckstreifen sollten lang genug sein, damit sie nun über der Hackfleisch-Gemüse-Masse zusammengezogen werden können und sie ganz einhüllen / die Pastete bei 180° für 45 Minuten in den Backofen stellen und nach etwa 10 min mit Alufolie bedecken / anschließend in der Form auskühlen lassen / im Kühlschrank durchkühlen und zum Servieren in Scheiben schneiden.

 

 

 oft gebacken für den `café gourmand´

Far breton (bretonischer Eierkuchen)

 300 g Mehl und 300 g Zucker mischen / 5 Eier schlagen und unter die Mehl-Zucker-Mischung rühren / 1 Liter heiße Milch in den Teig rühren / diesen sehr flüssigen Teig in eine große gebutterte Auflaufform geben / Backpflaumen oder Rosinen mit Mehl bestäuben und in der Form verteilen / den Far bei 190° C 45 Minuten backen.

 

 

aus der Vorspeisenkarte:

Gratinierte Muscheln

TK-Greenshell Muscheln auftauen / großzügig mit folgender Mischung bestreichen : 1 Teil Butter + 1 Teil Tomaten-Zwiebel-Confit (s. Rezept oben; ersatzweise gehackte Tomate, feine gehackte Schalotte und Petersilie, etwas Salz und Pfeffer mischen) + zerdrückter Knoblauch + etwas geriebener Emmentaler / die Muscheln auf einem Blech im heißen Ofen überbacken oder evtl. unter dem Grill

 

eine der Lieblings-Sommer-Galettes... mit Ziegenkäse, Tomate &

 Basilikumöl

Knoblauchzehen, ein bisschen Fleur de Sel und Pfeffer und viel frischen Basilikum in einen Becher geben / mit halb Olivenöl und halb Sonnenblumenöl auffüllen und mit dem Pürierstab mixen

 

Auf Mallorca habe ich eine interessante Variante für Aioli (ohne Ei) kennengelernt, die ich euch hier gerne weitergeben möchte, auch wenn es kein `la galette´-Rezept ist.

Zwei Knoblauchzehen mit etwas Salz und einem Glas Milch mit dem Pürierstab mixen, bis der Knoblauch zerkleinert und die Milch schaumig ist / dann weiter mixen und in einem dünnen Strahl Sonnenblumenöl dazugeben, das immer direkt vollständig untergemixt werden muss / man braucht für einen Teil Milch etwa zwei Teile Öl, um eine fest-cremige Konsistenz zu erhalten / wichtig ist, dass Milch und Öl Zimmertemperatur haben.

 

Diese Aioli ist wirklich sehr lecker und auch eine bisschen leichter, als die klassische Öl-Ei Variante.

 

 

Pommes dorées au beurre

Karamelisierte Äpfel

Säuerliche Äpfel (in der Crêperie: Braeburn) schälen, vierteln, entkernen / die Viertel quer in Stücke schneiden / gesalzene Butter in einer Pfanne zerlassen und die Apfelstücke dazugeben / evtl. mit ein wenig Zucker bestreuen / Apfelstücke immer wieder wenden, damit sie gleichmäßig karamelisieren können.

Mit einer Kugel Vanilleeis schmecken diese Äpfel auch ohne Crêpe köstlich!